Buch-Empfehlungen „Agile Organisation“

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Sei doch mal agil!: 9 1/2 Inspirationen für agile Organisationen von Thoralf Rapsch

Autor Thoralf Rapsch
Über den Autor

Der Berufsweg von Thoralf Rapsch erlebte eine klare Neuorientierung, nachdem er viele Jahre als Licht- und Energietechniker in der TV-Branche gearbeitet hatte. 1992 begann er nach seiner Psychotherapeutenausbildung eine Karriere als Therapeut, die ab 1996 in der Tätigkeit als Berater und Trainer mündete. Zunächst arbeitete er freiberuflich und seit 2005 sehr erfolgreich als Geschäftsführer seines eigenen Unternehmens. Zudem erwarb Thoralf Rapsch zahlreiche Zusatzqualifikationen, die ihm bis heute als Grundlage für seine Tätigkeit als Berater und Trainer dienen.

Buchcover - Sei doch mal agil!

Buchinhalt

Das Buch beschreibt in insgesamt zehn komprimierten Fallbeschreibungen, wie es in klassisch und traditionell gewachsenen Unternehmensstrukturen gelingen kann, agile und selbstorganisierte Denk- und Arbeitsweisen zu verankern. Alle Fälle stammen aus hybriden Unternehmensumgebungen, in den also sowohl traditionelle Strukturen und Managementweisen zu finden sind wie auch agile und selbstorganisierte Arbeitsweisen.
In jeder Fallbeschreibung werden zwei bis drei Inhaltliche Kernelemente genauer beleuchtet, klassische Fehler und Stolpersteine aufgezeigt und beschrieben, mit welchem Ansatz die jeweiligen Situation zu einer gewinnbringenden Lösung gebracht wurden. Inhaltliche Themenfelder sind Unternehmenskultur, Führungs- und Fehlerkultur, Führungsverhalten in disziplinarischer und lateraler Verantwortung, Motivation und Leistung, Crossfunktionales Arbeiten, Feedbackkultur sowie Teamarbeit. Alle Inhalte sind fokussiert auf den Rahmen von agilem und selbstorganisiertem Arbeiten, unter der Berücksichtigung von traditionell gewachsen Unternehmensstrukturen.

Das Buch ist besonders für diejenigen geschrieben, die sich in Transformationsprozess zu mehr Agilität befinden, diese planen oder solche Prozesse durchlaufen haben – sowohl Manager und Führungskräfte wie auch Teams und deren Mitglieder.

Der Autor verzichtet ganz bewusst auf die schematische und methodische Darstellung von Agilität und deren Arbeitsweisen, da hierzu ausreichend Literatur vorhanden ist. Vielmehr legt er den Schwerpunkt des Buches auf Erfolgsgeschichten, in denen es gelungen ist, neue Arbeitsweisen in klassischen Strukturen zu etablieren und stellt in Ansätzen dar, wie es gelingen kann, Transformationsprozesse erfolgreich zu gestalten.

Buchcover - Sei doch mal agil!
Zitate aus dem Buch
Ich bin heute der festen Überzeugung, dass Agilität nur dort erfolgreich funktionieren kann, wo echte Weiterentwicklung von Menschen stattfindet. Nicht wo Kontrolle und Anweisung weiter bestehen, sondern dort, wo Partizipation und Mitgestaltung möglich ist – dort führt Agilität zum Erfolg. … Dort wo Vertrauen nicht nur auf Plakaten gedruckt an den Wänden hängen, sondern wo Menschen aller Ebenen Vertrauen aufbauen und täglich neu zum Leben erwecken – dort führt Agilität zum Erfolg. Überall dort, wo agile Menschenentwicklung stattfindet können sie Agilität und Selbstorganisation gar nicht verhindern.

Da Agilität in direktem Zusammenhang mit Selbstorganisation von Menschen steht und beides nicht voneinander zu trennen ist, kann man Agilität nicht wie ein ‚Projekt‘ einführen.

Bei genauer Betrachtung können Abläufe und Prozesse allein gar nicht agil sein. Lediglich Menschen können agil sein und damit auch die aus ihrer Agilität entstehenden Vorgehens- und Arbeitsweisen. Wenn Menschen Agilität verstehen und umsetzen lernen, dann sprechen wir von ‚mentaler Agilität‘. Dann entstehen plötzlich agile Aktivitäten, die diese vielen wundersamen Dinge hervorbringen, die immer wieder von agilen Organisationen berichtet werden. Erst durch ‚mentale Agilität‘ entstehen schlussendlich auch agile Abläufe und Prozesse.

Menschen sind in unendlich vielen Beispielen bereits agil. In Unternehmen wurde dies über Jahrzehnte allerdings eher als Gefahr gesehen, weil Agilität immer auch mit Individualität gekoppelt ist. Und einer der effizientesten Wege dieses dynamische und individuelle Verhalten ‚in den Griff‘ zu bekommen, sind z.B. festgelegte Abläufe und Prozesse. Und am besten werden diese Prozesse dann noch von denen entworfen, die möglichst weit weg vom operativen Handeln sind.

So muss ich aus meiner Erfahrung sagen, wenn Sie eher der ‚Ich -möchte-dass-sich-alles-schnell-entwickelt‘-Typ sind, dann lassen Sie die Finger von Agilität. Wenn Sie Ihren Fokus auf die Qualität von Ergebnissen und Zusammenarbeit legen, dann sollten Sie sich weiterhin damit beschäftigen.

Rezensionen

„Wer braucht in diesen Zeiten eigentlich noch ein Buch über Agilität? Ist über agile Vorgehensweisen nicht schon allzu ausführlich geschrieben worden und alles gesagt? In Diskussionen im Arbeitsalltag stellt man von Zeit zu Zeit fest, dass Agilität für viele ein schönes neues buzzword ist und die Meinungen dazu sind meistens für alle schon getroffen. Thoralf Rapsch gibt mit diesem Buch einen Einblick in seine Beratertätigkeit und agile Herausforderungen im Berufsalltag, die ihm bei den Firmen begegnet sind. Damit bewegt er sich auf angenehme Weise auf neues Terrain, da die meisten Bücher dieser Art ’nur‘ sagen, wie es theoretisch sein könnte, wenn man denn nur agil arbeiten würde. Ein schön geschriebenes Buch, das uns versorgt mit Beispielen aus der Praxis und auch für ‚ganz normale‘ Praktiker, die nicht agil unterwegs sind, Hilfe zur Umsetzung in Führungs- und Teamarbeit liefern kann. Gehört für mich in das Buchregal neben Lencioni und Adkins.“
Volker Stocker – amazon

Wer sich mit agilen Methoden für die heutige Arbeitswelt auseinandersetzt, sieht sich einer Vielzahl von Literatur gegenüber. Es gibt Fachbücher, die theoretische Inhalte vermitteln und Lehrbücher, die auf Prüfungen und Zertifizierungen vorbereiten. Ganz selten findet man Bücher, die vom praktischen Tun berichten, mit dem man die Methoden dann tatsächlich umsetzt. So ein Buch hat Thoralf Rapsch über die Transformation von Organisationen hin zu agilen Methoden geschrieben, die er als Berater begleiten durfte.

In seinem Buch beschreibt er Alltagssituationen aus mittelständischen Unternehmen, die man sehr schnell wiedererkennen und so oder ähnlich selber erlebt haben könnte. Unaufgeregt, weder verharmlosend noch dramatisierend, schildert er die Situationen seiner Beratungsmandate und wie er dabei vorgegangen ist. Er benennt die Probleme und vorgefundenen Dysfunktionen und zeigt, dass es manchmal die gleichen Themen sind, die auch schon vor der Einführung der Agilität wichtig waren: Führung, Verantwortung und Kommunikation.

Insofern wird das Buch seinem Untertitel gerecht und liefert tatsächlich Inspirationen dafür, die im Buch beschriebenen Situationen auf die eigene Arbeitswelt zu übertragen.

Besonders authentisch wird das Buch dadurch, dass Rapsch seinen eigenen Entwicklungspfad hin zur Agilität und Selbstorganisation offenlegt und dabei mit Selbstkritik nicht spart. Als junger Berater habe er selber noch klassische Veränderungsprojekte im Kundenauftrag top-down betrieben, um dann im Laufe seiner Karriere zu der Einsicht zu gelangen, dass man Menschen im Changemanagement nicht „abholen“ muss. Eine reflektierte Sichtweise, die man bei anderen Vordenkern und (selbsternannten) Experten in der agilen Beraterwelt leider oft vermisst.

So merkt man dem Buch an, dass es aus der Praxis und für Praktiker geschrieben wurde. Hier missioniert niemand seine eigenes Methodenwerk, sondern Rapsch beschreibt, wie er die hinlänglich bekannten agilen Methoden selber umgesetzt hat. Für einige Leser wird der auf seiner Webseite verlinkte Fragebogen zur Selbsteinschätzung von Teams hilfreich sein. Als Arbeitsmittel auf jeden Fall eine wertvolle Handreichung.“
Kai Altenfelder – Amazon

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